So, der gute Herr Rehwald bewirft mich mit Holz – klar mit was denn sonst, Nomen es Omen
Wer immer noch nicht weiß, was ein Blogstöckchen ist, der kann hier nachschauen: “Was ist ein Blogstöckchen? (Definition)” – Wikipedia hat anscheinend keinen Artikel dazu…
Also, hier ist alles, was es über unsere Anfänge beim Geocachen zu wissen gibt:
1. Durch wen oder was bist du aufs Cachen aufmerksam geworden?
Das kann ich so im nachhinein nicht mehr genau sagen. Als technikbegeisterter c’t-Leser gehe ich davon aus, dass ich in der c’t zuerst davon gelesen habe – allerdings schon vor einer ganzen Weile. Im September 2007 wurden dann unsere Spaziergänge länger, weshalb bei mir der Wunsch nach einem weiteren sinnlosen technischen Spielzeug erwachte ein GPSr einfach absolut notwendig wurde
“Mein” Garmin Vista hcx wurde dann aber erst im April 2008 angeschaft (Geburtstagsgeschenk, dieses Jahr gab’s die Hocus Focus). Und Geocaching war nach “Kilometerzählen” und “OpenStreetMap” eigentlich erst ganz hinten in der Prioritätenliste. Eigentlich wollte ich auch hauptsächlich einen Cache auslegen – schließlich konnte es doch nicht angehen, dass unser schöner Ort ein weißer Fleck auf der GC-Landkarte bleibt.
Also, habe ich mich unter “stwaidele” bei Geocaching.com angemeldet. Beim ersten Event haben wir uns dann umbenannt, da ich ja nicht alleine auf Suche ging, sondern Geocaching sich als Familienaktivität herauskristalisiert hatte. Was lag da näher als der Name “Rubys Rudel”?
2. Welcher war dein erster Cache, die #1?
Am 20. Mai 2008 sind wir dann auch das erste Mal losgezogen, um Laetare 2 zu suchen, und nach einer Weile sogat zu finden. Alle zusammen standen wir um das Lüftungsrohr/Kamin herum, schauten auf den GPSr und sagten: “Hier müsste er sein…” – mit einer Ungenauigkeit von 3 Metern.
In diesem Radius war dann auch noch eine recht dichte Hecke und eine Mauer. Nachdem wir alle Möglichkeiten durchsucht hatten, waren wir wieder am Ausgangspunkt unserer Suche. “Hier muss er sein.” – “Warum?” – “Weil hier ein gelbes Kreuz draufgemalt ist. Der Schatz ist immer beim Kreuz.”
Unser zweitjüngster hat das Filmdöslein dann mit einem sicheren Griff dort rausgeholt, wo eigentlich schon jeder mal hingegriffen hatte. Und somit erklang dann zum ersten Mal der Ruf, der uns durch das letzte Jahr begleitet hat: “Ich hab’ ihn!”
3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?
Wir waren Nachmittags im kompletten Rudel unterwegs: 2 Erwachsene, 4 Kinder, 1 Hund.
Wobei wir inzwischen ja immer öfter auch noch Oma’s Dackel mit dabei haben -> Das Rudel wächst
4. Hast du einen GPSr benutzt? Wenn Ja, welchen?
Wie gesagt, das Garmin Vista hcx. Wobei ich nach fast einem Jahr Geocaching noch keinen Grund sehe, auf ein “größeres Modell” umzusteigen. Es kann alles, was ich will: Position bestimmen, OSM-Karten anzeigen und mir den Weg zum Auto zurückweisen. Für Paperless Geocaching nehmen wir inzwischen hin und wieder den Eee-PC mit. Aber zu den Anfangszeiten nicht.
5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum finden gebraucht?
Ja, es war der erste Versuch. Wie gesagt, wir sind durch ein Paar Büsche – so etwa 15 – 20 Minuten werden wir schon gebraucht haben.
6. Was verbindest du im Nachinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?
Die Geschichte vom ersten Cache ist eigentlich ohne die vom Zweiten nicht ganz komplett ist: Beim Ersten waren wir darauf bedacht, einen 1/1er auszuwählen, mit schöner Hügellandschaft drumrum. Gute Wahl. Und auf dem Rückweg sind wir dann – ohne jeden Blick auf Terrain oder Difficulty – direkt zum Monte Calino. D2/T3,5
Wir dachten wohl, weil wir den riesigen Sandhaufen schon seit unserer Kindheit kennen, müssten wir da auch rauf – grober Fehler.
Aber so haben wir gleich an unserem erstenTag unseres Cacherlebens alle (??? – zumindest viele) wichtigen Elemente von Geocaching kennen gelernt: Spannung beim Suchen, Freude beim Finden, Frustration wenn man unverrichteter Dinge wieder abziehen muss und vor allem das Gefühl, doch ein wenig mehr gewagt zu haben, als man dies ohne Ziel vor Augen getan hätte.
7. Zu guter letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als nächstes zu?
Puh, schwere Wahl: Lassen sich die Dosenfischer mit Holz bewerfen? Einen Versuch ist’s wert – ihr könnt das ganze ja auch mündlich abarbeiten, im Podcast, falls diesen Mittwoch wieder einer kommt…) Zielen wir mal auf den Sandmann, denn Aba hat ja schon mal eines beantwortet). Martinas Cache News war mein erstes Geocaching-Blog, also bekommt Martina auch ein Stöckchen ab – auch wenn Sie ihren Erstfund schon im Blog beschrieben hat. Und dann auch noch an LoverTux von Geocaching Unterland. Wer will, kann es ja auch aufheben und trotzdem beantworten
Okay, das nehme ich gerne an.
Gut, das Du eine FAQ beigelegt hast, lol.
Da lese ich nach und werfe es dann weiter.
Danke, auf bald
Martina