Am Wochenende waren wir zum Tourismusbesprechungsraum im Ischgl eingeladen. Und auch wenn die Geocaches im Hochgebirge nicht gerade reichlich gesäht sind – einen wollten wir mindestens suchen.
Also haben wir uns, nachdem wir mit dem Auto 1400 Höhenmeter in nur 5 Stunden hinter uns gebracht haben, auf den Weg zu GCH0JK Galtür gemacht. Nur einen starken Kilometer vom Hotel entfernt und als “Alternative zu Hochgebirgstouren”, kann das ja nicht so schwer sein. Denkste!
Schon ein normaler Hügel wird ohne Gewöhnung an die Höhenluft zur Herausforderung. Schnaufend kamen wir an die Stelle, wo der GPSr uns im rechten Winkel von der Straße den Berg hoch schickte. “Nur noch” 200 Meter. Also, entlang der Lawinenspuren den Berg hoch, jeder Schritt kostet 3 x so viel Kraft wie zu Hause in der Rheinebene.
Und dann, endlich nach überquerten Bächen mit Tauwasser und von Lawinen gefällten Tannen, am Ziel – zumindest von den Koordinaten her. Zu dumm, dass ich dann unter dem falschen Stein geschaut habe, nur weil ich das Spoilerfoto nicht dabei hatte…
Aber die Aussicht war echt klasse!
Das ist ja ärgerlich!
So ganz verstehe ich es allerdings nicht. War da nur ein Stein und der Cache war nicht dort, oder Du hast unter 1000 von Steinen die falschen untersucht?
Gruß, Martina
Auf dem Spoilerbild war ein großer Stein und ein kleiner Stein. Vor Ort war da ein Baum, ein großes Loch unter der Wurzel, ein großer Stein, ein kleiner Stein. Also dachte ich: Da muss die Dose sein. Unter die anderen Steine, die auch noch da rum lagen, habe ich gar nicht geschaut.
Wieder zurück im Hotel habe ich dann gesehen, dass ich ganz klar unter den falschen Steinen geschaut habe. Dose ist wohl in Ordnung. Ich stand fast drauf und hab’ sie trotzdem nicht gesehen…
Du machst Sachen
)
Und irgendwie wusste ich: Entweder wir finden das Ding bevor der Tourismusbesprechungsraum anfängt oder gar nicht mehr – Nach dem Wochenende war keine Kraft mehr da.